Dienstag, 23. Februar 2010

Fidel, der Populist

Populist - Politiker, der aktuelle Wuensche, Aengste und Ideen aufgreift, die der Mehrheit der Waehler gefallen, und dabei mit kaum oder ganz ohne eigenes Grundprogramm vorgeht; bildlich gesprochen, ein farbloses Chamaeleon, dass die seiner Meinung nach gewuenschte Farbe annimmt.

Ein Kommentar von Quork Q'Tar

Ich habe mir, gleich am Anfang, Fidels Wahlprogramm durchgelesen. Noch bevor Fragerunden aufkamen, und vor dem Blogeintrag sowieso. Was ich sah, war ein Programm. Nicht unbedingt eines, dass mir gefaellt, einige Punkte haben mir missfallen, aber es war ein Programm. Dann gab's die erste Fragerunde. Irgendwie habe ich von ihr erst im Nachhinein erfahren, jedenfalls, ich habe nicht an ihr teilgenommen. Ich habe aber die Mitschrift gelesen. Und etwas machte mich stutzig: Fidel hat markante Sprueche und Forderungen - aber wenn nachgefragt wurde, dann war das oft nicht so richtig durchdacht. Ich denke, wer sich alles im Wahlforum durchliest, wird das selbst merken, aber vielleicht sollte ich doch zwei Beispiele bringen:

Erstens gibt's da den Spruch, er koenne sich ja nicht so detailliert informieren ueber alles, weil ja RAC und LdSIC nicht jeden Kandidaten einzeln so gruendlich ueber ihre Arbeit informieren koennen, wie den KAD spaeter. Ja, es ist ein wenig unglaublich, wie sinnlos der Spruch ist (erstens ist er einziger KAnDidat, zweitens bringt einen da zumindest teilweise die Lektuere des HB weit), daher zitiere ich hier als Beleg:

<%Fidel> Absprachen in der Hinsicht sind eigentlich nur dann sinnvoll, wenn der KAD auch gewählt ist und nicht dass man Zeit damit verschwendet jeden KAD-Kandidaten einzeln und ausführlich aufzuklären.

Dann, seine Forderung, oder besser gesagt, sein Kampfspruch, unfaehige Leute auszutauschen. Das typisch Populistische daran: Es werden Ansichten so dargestellt, als seien sie selbstverstaendlich und jedem denkenden Waehler zu eigen („Da oben sind unfaehige Leute”), ohne sie irgendwie genauer zu untermauern. Auch sieht man an seinen Antworten, dass er sich eigentlich keine genaueren Gedanken gemacht hat zum Thema - dafuer setzt er aber sehr effektiv das Reizwort „Krise” ein - wieder ein populistisches Werkzeug: Es gibt Probleme, dann wird den Waehlern das Problem noch ueberspitzt dargestellt und ein diffuses Feindbild mit den etablierten Regierungsgruppen gezeichnet.

In der darauf folgenden Zeit achtete ich also verstaerkt auf Fidels Wahlkampf. Dabei fand ich noch einige andere Dinge, die mich in meinem Bild von Fidel als Populisten bestaetigten. So zum Beispiel das Thema Buerokratieabbau im Wahlforum - wie Jason auch dort anmerkt, es gibt einen grossen Text mit vielen allgemeingueltigen oder inhaltsschwachen Aussagen, aus dem aber nichts konkretes gefolgert werden kann. Als er dadurch dann doch gezwungen ist, etwas deutlicher zu werden, kann er sich „vorstellen, die Adjutantenposten abzuschaffen”. Dass in einer anderen, ich sag' mal „Vision” die Adjutanten, vor Allem der des KAD, eine herausragende Rolle spielen und damit wohl kaum abschaffbar sind, wird freilich verschwiegen, vor Allem da Fidel auch sicher nicht 6 Monate durch 24h pro Tag on sein wird - ganz unabhaengig von der Frage nach Abi und Studienanmeldung und Wohnungssuche etc., was Fidel als anscheinend schnell geklaert ansieht - eine 100%ige Anwesenheit hat noch kein KAD hingekriegt und das geht auch nicht. Dafuer sind Adjutanten da.

Das offensichtlichste Beispiel fuer Fidels Populismus ist aber folgendes:

Fidel zeichnete anfangs eine Vision, in der LdSIC und RAC nicht viel mehr sind als eine Art Adjutanten. Nicht das aktuell uebliche, sich gegenseitig kontrollierende „Checks-and-balances”-System in dem sich das Triumvirat gegenseitig stuetzt und kontrolliert, sondern, um bei realpolitischen Gleichnissen zu bleiben, ein Praesidialkabinett, in dem die Minister nichts eigenes zu sagen haben, sondern stattdessen Vertreter des KAD in Sachen „Bildung” bzw. „Administration” sind.

Allgemein bleibt festzuhalten; Fidels Programm ist zumindest in grossen Teilen reine Stimmungsmache, die nicht konkret inhaltlich durchdacht ist, und aus der man auch nicht unbedingt schliessen kann, was Fidel denn dann tatsaechlich tun wuerde, sollte er zum KAD gewaehlt werden.

Ich moechte noch kurz Bezug nehmen auf den anonymen Blogpost; ich stehe weiterhin zu meiner Meinung, dass es legitim ist, dass dieser anonym getaetigt wurde, und dass auch voellig legitim ist, dass er so subjektiv getaetigt wurde. Ich erhebe fuer meinen Post aber den Anspruch, dass er recherchiert ist, und ich keine Anschuldigungen erhebe, die ich nicht beweisen kann (was nicht heisst, dass ich am Wahrheitsgehalt des anonymen Posts zweiele). Aus diesem Grund habe ich auch drei Leute befragt, darunter auch ein Fidelbefuerworter, um Ueberblick ueber andere Sichtweisen zu kriegen. Diese folgen weiter unten.

Quork: Was mach Fidel auf Dich fuer einen Eindruck? Hat er ein festes Programm, zu dem er steht? Versucht er das Programm laufend so umzuschreiben, dass es dem jeweiligen Fragensteller passt? Oder hat er gar kein Programm und "spielt" statt dessen nur mit Aengsten und Wuenschen der Waehler?

Nico: Nun, auf mich wirkt Fidel eigentlich bisher wie andere KAD-Kandidaten zuvor. Fidel macht auch mich einen "normalen" Eindruck. Zu seinem Programm muss ich sagen, dass ich dazu bisher immer stehe wie in der Politik. Es wird ein Programm aufgestellt, der KAD wird gewaehlt, kann aber in seiner Amtzeit nur einen Bruchteil von dem Durchsetzen, was er vor hatte und vieles kommt sowieso anders als geplant. Ich glaube schon, dass Fidel sich Gedanken gemacht hat, aber wie gesagt, meistens kann der KAD sich an sein Programm laut meiner Einschaetzung grossteils nicht halten. Dazu sei gesagt, dass ich bisher nicht finde, dass er sein Programm staendig anpasst, nein, meiner Empfindung nach versucht er an seinen Gedanken festzuhalten.

Quork: Wie siehst Du in dem Fall das Thema LdSIC/RAC? Erst zeichnet er ja eine Vision, in der die Beiden nicht viel mehr als bessere Adjutanten sind die frei entscheiden duerfen, aber nur solange sie entscheiden wie er entschieden haette. Und dann stelle ich eine Frage, aus der er sieht, dass die Vision nicht so dolle ankommt, und ploetzlich ist er gluehender Verfechter der Idee, die zwei Posten vom KAD ganz unabhaengig zu machen und die Beiden waehlen zu lassen ganz offensichtlich ohne sich darueber Gedanken zu machen, dass das nicht praktikabel moeglich ist Hast Du nicht das Gefuehl, dass das etwas arg widerspruechlich ist?

Nico: Gut, dass ein Punkt der heiss diskutiert wird, hier muss ich auch zugeben, dass ich eher Verfechter fuer die Aufteilung bin, wie wir sie jetzt haben. Fidel hatte die Idee, sie stiess auf grossen Wiederstand er aenderte sie fix. Das mag schon ein Punkt sein, der auf den ersten Blick nun "verdaechtig" wirkt, doch glaube ich kaum, dass sich eine solche Idee a) als Einzelperson (bzw. von KAD allein) durchsetzen liesse,

b) noch das er etwas Einfuehren wuerde, was ersichtlich der Mehrheit "sauer aufstoesst", soviel Kompetenz wuerde Fidel schon zusprechen...

Quork: Aus manchen Posts von Fidel kann man rauslesen, dass er die OeSF auch zu Non-Star-Trek-Science-Fiction-Sachen unbedingt oeffnen will, waehrend woanders das eher nach einer Moeglichkeit klingt, die er nur nach einer sehr kritischen Durchdenkung probeweise mal probieren wuerde. Was glaubst Du, wie soll man das beurteilen? Deiner Meinung nach, versucht er hier eher eine Idee, der er wirklich anhaengt, uns schmackhaft zu machen, oder sieht das fuer Dich eher danach aus, dass er versucht auszusondieren, was die Leute hoeren wollen, also dass er sich ueberall sehr viel Freiraum laesst und auch mal widerspruechlich antwortet/aussagt, um dem nahe zu kommen, was seiner Meinung nach der Fragesteller hoeren moechte?

Nico: Natürlich sind wir in erster Linie ein Star Trek RPG und dazu sei gesagt, dass ich bisher noch keine Mission miterleben durfte, auf welcher wir NSTSFS (ich kürz es mal so ab) Elemente benutzt haben, zumindest kann ich mich gerade nicht daran erinnern. Ich persönlich finde diese Idee nicht schlecht. Ich habe schon viele Science-Fiction Serien gesehen und manchmal kam mir auch der Gedanke, ob man nicht hier und dort für eine Mission Elemente verwenden könnte, natürlcih soll das nicht dahingehend ausarten, dass wir plötzlich mit einem BSG oder einer Babylon 5 durchs ST Universum streifen. ;) Ob er das ganze nun nur vorschlägt, weil es die Leute (bzw. der Fragesteller) hören wollen? Na, ja... Es ist nun mal eine Idee, die anscheinend nicht nur im Kopf des Fragestellers kursiert. Und ob er dies nur sagte, weil es der Fragesteller hören wollte? Vielleicht hat Fidel ja auch gefallen daran. Man könnte meiner Meinung nach eigentlich jede Frage in dieses Licht rücken, auf welche bisher "positiv" geantwortet wurde. ;) Ich auf jedenfall finde nicht, dass er nur versucht den Leuten das zu geben, was sie hören wollen.

Quork: Nun, viel Staub haben manche seiner Ideen sicherlich aufgewirbelt - vor allem einer der, meiner Meinung nach wenigen, Punkte, zu denen er wirklich entschieden stand, naemlich der, die Arbeit der einzelnen Units verstaerkt zu kontrollieren, durch KAD und die Adjutanten. Trotz grossteils heftiger Kritik stand er zu diesem Punkt - umso mehr wundert es mich, dass kurz darauf beim Thema "Buerokratieabbau", als konkretere Ideen durch die Waehlerschaft gefordert wurden, Fidel sich vorstellen konnte, die Adjutanten abzuschaffen - wohlgemerkt, ohne ein Wort darueber zu verlieren, dass sie ja in seiner Vision der Kontrolle der Units eine elementare Rolle spielen. Wie siehst Du das? (Mir geht es hier primaer nicht um den Inhalt an sich, sondern die Widersprueche)

Nico: Zugegeben, ich steh auch nicht gerade auf stärkere Kontrolle, auch wenn das vielleicht zu einigen Zeitpunkten etwas angebracht wäre, aber zu dem Widerspruch, ja das ist wirklich ein Widerspruch in sich, aber ist es nicht eigentlich der Sinn der Kandidatenzeit und der Fragen, dass der Kandidat seine Ideen vorlegt und sich auch dazu Meinungen aus der Wählerschaft einräumt, um zu sehen, was er von seinen Ideen realisieren sollte, bei welchen vielleicht doch nachholbedarf besteht und was verbessert werden kann? Zugegeben steht da noch immer "ohne ein Wort", aber meiner Meinung heißt es noch immer "er könne sich vorstellen", was wohl beinhaltet, dass falls es zu dieser realsierung kommen sollte, er seine den Adjudanten betreffenden Ideen anpassen müsse. So sehe ich das zumindest.

Quork: Gut, dann bedanke ich mich fuer das Interview.


------


Quork: Was mach Fidel auf Dich fuer einen Eindruck? Hat er ein festes Programm, zu dem er steht? Versucht er das Programm laufend so umzuschreiben, dass es dem jeweiligen Fragensteller passt? Oder hat er gar kein Programm und "spielt" statt dessen nur mit Aengsten und Wuenschen der Waehler?

Godo: Fidel macht auf mich den Eindruck eines Politikers. Was bei mir sehr den Anschein erweckt, dass er was verspricht und auch nicht hält, wie es bisher die meisten Politiker getan haben. Hinzu kommt dass er als CO nicht gerade aktiv war und ja viele werden jetzt sagen oder denken ich solle mich nicht so weit aus dem Fenster lehnen, doch ich habe Fehler gemacht und ich stehe dazu! Im Gegensatz zu Fidel, dieser schiebt die Schuld auf seine Crew anstatt die Fehler auch bei sich zu suchen und das sollte jeder tun vorallem ein KAD in meinen Augen. Sein Wahlprogramm... Naja ist viel Seitig und wiederum nichts konkretes. Er verspricht viel wird aber wohl nichts erreichen sollte er gewählt werden. Er steht zwar zu dem was er sagt, nur manchmal ist es in meinen Augen besser seine Position mal zu überdenken und vielleicht doch die andere Seite zu wählen. Na klar Spielt er mit den Wünschen und Ängsten der Wähler so etwas machen Politiker immer nur....

Quork: Wie siehst Du in dem Fall das Thema LdSIC/RAC? Erst zeichnet er ja eine Vision, in der die Beiden nicht viel mehr als bessere Adjutanten sind die frei entscheiden duerfen, aber nur solange sie entscheiden wie er entschieden haette. Und dann stelle ich eine Frage, aus der er sieht, dass die Vision nicht so dolle ankommt, und ploetzlich ist er gluehender Verfechter der Idee, die zwei Posten vom KAD ganz unabhaengig zu machen und die Beiden waehlen zu lassen ganz offensichtlich ohne sich darueber Gedanken zu machen, dass das nicht praktikabel moeglich ist Findest Du nicht, dass das bisschen dagegen spricht, was Du vorher gesagt hast, dass er sein Programm hat und dazu steht? Widerspricht er sich da nicht vielmehr oder ist das vielleicht ein Hinweis darauf, dass er doch im Stande ist, seine Position auch mal zu ueberdenken?

Godo: Ich weiß nicht ob er dies überdacht hat oder aus purer Wut dies gesagt hat. Aber eines weiß ich genau das Thema RAC und LdSIC ein schweres Thema ist. Vor allem da beide in meinen Augen sehr wichtige Posten sind. Der RAC in seiner Funktion als Leiter der Akademie, soll die jungen Schreiber oder noch Unteroffiziere, auf das Leben als Offizier vorbereiten, gleichzeitig aber soll die Akademie die Qualität der Logs verbessern. Beim LdSIC oder dem SIC sehe ich die Funktion der Datensammlung und der gemeinschaftlichen RPG entwicklung. Das SIC ist dazu da die gesamte Story ÖSF weiter zuführen zu entwickeln und auch mit vielleicht neuen Technologien im Rahmen Star Trek kommen. Daher sehe ich es so an, sollte Fidel als KAD gewählt werden er die Posten RAC und LdSIC zur Wahl stellen lässt, als großen Fehler an. Denn wer sagt mir das die Leute auch Qualifiziert dafür sind? So viel ich weiß waren bisher alle LdSICs sehr Qualifiziert auf diesem Posten und haben viel getan. Sicherlich sieht man diese Arbeit nicht, warum auch? Hat sie direkt was mit dem RPG zu tun? Nein nur indirekt. Ebenso RAC. Der RAC muss konstant bleiben um die Qualität der Akademie hoch zu halten oder eine entsprechende Person als nachfolger auszubilden. Naja Fidel steht zu seinem Wahlprogramm und er steht zu dem was er gesagt hat, ob er gemerkt hat das er sich des öfteren auch selbst wiederspricht kann ich nicht beurteilen.

Quork: Du legst hier dar, warum die Wahl der Beiden keinen Sinn hat; aber anfangs wollte Fidel das ja auch gar nicht, ganz im Gegenteil, er wollte sie staerker kontrollieren. Wie erklaerst Du Dir diesen Widerspruch?

Godo: Ich bin nicht Fidel und weiß auch nicht was er denkt, daher kann ich dazu nur sagen er hat wohl so reagiert wie er es wollte oder wie seine "Berater" es ihm geraten haben.

Quork: Was sagst Du zu dem Vorwurf, sein Vorgehen sei ganz oder weitgehend populistisch? Dass sein Interesse nicht darauf abzielt, die OeSF nach seinen Ideen zu gestalten, fuer die er moeglichst viele Leute begeistern will, sondern darauf, Stimmung zu machen, und diese Stimmung dann fuer sich auszunutzen, und so den Posten zu kriegen, um dann ebenfalls, wie ein nicht populistischer Kandidat, die OeSF nach seinen Ideen umzugestalten, mit den Umterschied, dass niemand weiss, was seine Ideen sind, oder gar, dass er ueberhaupt keine Ideen hat?

Godo: Also ich muss dazu sagen so genau hab ich das nicht betrachtet. Aber ja als KAD würde ich Fidel so einschätzen das wir eine Person da haben die Ideen hat sie umsetzt und nachher keiner weiß was genau das soll. Er mag vielleicht versuchen zu Diskutieren, doch werden die diskussionen ein ziel haben? Ein Ende haben? Ich denke diese Diskussionen werden ehr im Sand verlaufen.

Quork: Aus manchen Posts von Fidel kann man rauslesen, dass er die OeSF auch zu Non-Star-Trek-Science-Fiction-Sachen unbedingt oeffnen will, waehrend woanders das eher nach einer Moeglichkeit klingt, die er nur nach einer sehr kritischen Durchdenkung probeweise mal probieren wuerde. Was glaubst Du, wie soll man das beurteilen? Deiner Meinung nach, versucht er hier eher eine Idee, der er wirklich anhaengt, uns schmackhaft zu machen, oder sieht das fuer Dich eher danach aus, dass er versucht auszusondieren, was die Leute hoeren wollen, also dass er sich ueberall sehr viel Freiraum laesst und auch mal widerspruechlich antwortet/aussagt, um dem nahe zu kommen, was seiner Meinung nach der Fragesteller hoeren moechte?

Godo: ja das mit diesen Non-Star Trek Scifi gab es bereits in einigen Missionen an denen ich Beteiligt war. Siehe Galtea 3 (teile von Stargate und Stargate Atlantis drin) und es hat wirklich allen Spaß gemacht. Ob dies nun wirklich so effektiv und sinnvoll ist, ist eine andere Sachen. Wir, oder ich als XO damals der Fairy, hab versucht darauf zu achten, dass wir nicht zu viel davon rein nehmen, sondern das wir Star Trek im Vordergrund lassen. Ich denke dies ist uns ganz gut gelungen. Und wie ich auch sagte man sollte davon nicht zu viel rein nehmen, ist nicht gut für das RPG und auch nicht für die ÖSF schließlich sind wir ein Star Trek RPG und kein MischRPG (ja ich widerspreche mich absichtlich) Ich denke Fidel versucht sich als KAD wählen zu lassen egal wie, daher antwortet er sehr schleierhaft und ohne wirkliche konsequenz in meinen Augen. Auch glaube ich das Fidel einfach, ach ich werde eh gewählt einstellung hat, totaler Schwachsinn schließlich kann man auch Gegen den Kandidaten stimmen.


-------


Quork: Was macht Fidel auf Dich fuer einen Eindruck? Hat er ein festes Programm, zu dem er steht? Versucht er das Programm laufend so umzuschreiben, dass es dem jeweiligen Fragensteller passt? Oder hat er gar kein Programm und "spielt" statt dessen nur mit Aengsten und Wuenschen der Waehler?
Lara: Er hat ein Programm, von dem ich zu Beginn den Eindruck hatte, dass er ein paar Punkte aufgegriffen hat, die sich angeboten haben, wo aber inhaltlich für mich nicht wirklich etwas hinter steht. Es hat keine festen Grenzen und bei Fragen oder Kritik hab ich den Eindruck, dass er sich da den Freiraum gelassen hat, um widersprüchlich so zu antworten, wie man den Fragenden am ehesten zufriedenstellen kann.
Quork: Wie z.B. der Wandel seiner Vision der staerker untergeordneten LdSIC und RAC hin zu ihm als gluehendem Verfechter der Idee, die beiden zu waehlen? Hast Du denn das Gefuehl, die Punkte, die drinstehen, sind durchdacht, oder sind das eher hohle Schlagworte, die einer Hinterfragung oft nicht stand halten?
Lara: Ja, dies wäre ein Beispiel. Wie bereits gesagt halte ich die Punkte für nicht ausreichend durchdacht. So wie es für mich in der Fragerunde rüberkam, vertritt er meiner Meinung nach die Ansicht, dass man sich die konkreten Pläne macht, wenn man gewählt ist... Ob die Punkte dem Hinterfragen standhalten... hm... Wie bereits erwähnt habe ich den Eindruck, dass Fidel sich dazu entweder wankelmütig oder aber schwammig äußert. Das kann er jedoch wunderbar wegdiskutieren, denn rhetorisch ist er gut drauf.
Quork: Was sagst Du zu dem Vorwurf, sein Vorgehen sei ganz oder weitgehend populistisch? Dass sein Interesse nicht darauf abzielt, die OeSF nach seinen Ideen zu gestalten, fuer die er moeglichst viele Leute begeistern will, sondern darauf, Stimmung zu machen, und diese Stimmung dann fuer sich auszunutzen, und so den Posten zu kriegen, um dann ebenfalls, wie ein nicht populistischer Kandidat, die OeSF nach seinen Ideen umzugestalten, mit den Umterschied, dass niemand weiss, was seine Ideen sind, oder gar, dass er ueberhaupt keine Ideen hat?
Lara: Hm... im Vorfeld denke ich schon, dass er da auf jeden Fall von sich überzeugen will. Aber das ist ja auch normal und "Sinn" der Wahl.... bzw die "Aufgabe" eines Kandidaten, wenn man es politisch betrachtet... aber ich denk schon, dass er im Anschluss sein Ding durchziehen wird, wenn er da Pläne hat.
Quork: Nun, die Frage ist - Was ist "sein Ding"? Glaubst Du, es ist das, was im Programm steht? Du hast ja vorher gesagt, es [sein Programm - Anm.] hat keine festen Grenzen und bei Fragen oder Kritik hab ich den Eindruck, dass er sich da den Freiraum gelassen hat, um widersprüchlich so zu antworten, wie man den Fragenden am ehesten zufriedenstellen kann. Das heisst, sein Programm ist teilweise widerspruechlich, die Frage ist nun also, was davon ist "sein Ding"? Oder ist es vielleicht noch ein Mal etwas anderes, was er niemandem sagt?
Lara: Mit sein Ding meine ich, dass er seine Pläne durchziehen wird... Ich will dabei nichts schwarz malen oder gar irgendwas unterstellen. Ob diese Pläne sich darauf beziehen, was er ursprünglich im Programm äußerte oder ob er andere Sachen ggf plant, das wage ich nicht mir anzumaßen, dass ich das beurteilen könnte
Quork: Aus manchen Posts von Fidel kann man rauslesen, dass er die OeSF auch zu Non-Star-Trek-Science-Fiction-Sachen unbedingt oeffnen will, waehrend woanders das eher nach einer Moeglichkeit klingt, die er nur nach einer sehr kritischen Durchdenkung probeweise mal probieren wuerde. Was glaubst Du, wie soll man das beurteilen? Deiner Meinung nach, versucht er hier eher eine Idee, der er wirklich anhaengt, uns schmackhaft zu machen, oder sieht das fuer Dich eher danach aus, dass er versuchQuork: t auszusondieren, was die Leute hoeren wollen, also das, was Du auch schon vorher angedeutet hast, dass er sich ueberall sehr viel Freiraum laesst und auch mal widerspruechlich antwortet/aussagt, um dem nahe zu kommen, was seiner Meinung nach der Fragesteller hoeren moechte?
Lara: Hm, für mich hört sich das danach an, als wolle er zum Einen den Grundtenor herausbekommen, zum Anderen aber auch, dass er keinen unnötigen Gegenwind riskieren will. Nur ich finde die Idee eher mäßig...denn wenn man die aktuelle Qualität der Logs in der ÖSF betrachtet, dann wäre eine Öffnung in einen allgemeinen Sci-Fi Bereich sehr kritisch zu betrachten. Das könnte in dem Moment böse schief gehen und richtig haarsträubend werden, wenn die COs nicht drauf achten, und das tun aktuell zu wenig COs...Und dass man als "Nicht-Star Trek-Fan" damit auch klar kommt, wenn man erstmal sich aufgerafft hat einzusteigen, dafür ist Fidel ja auch ein gutes Beispiel...

Keine Kommentare: